Sensomotorics nach Beate Hagen

 

FRAGEN UND ANTWORTEN

 

Was ist „Sensomotorics nach Beate Hagen®“?

Sensomotorics®“ baut auf der Arbeit von Moshe Feldenkrais und der revolutionären Lehre des amerikanischen Philosophen und Stressforschers Thomas Hanna „Hanna Somatics“ oder „Hanna Somatic Education“ auf. Die Methode ist ein Durchbruch in Diagnose, Therapie und Heilung orthopädischer, neurologischer und psychosomatischer Leiden.

„Sensomotorics nach Beate Hagen®“ durchbricht schnell und schmerzlos den Teufelskreis von Anspannung und Schmerz, leitet zu intelligentem, ökonomischem Gebrauch des Körpers an und gibt Antwort auf die Frage: was kann ich tun, um mich von meinen Schmerzen zu befreien?

 

Was ist die Grundlage von „Sensomotorics nach Beate Hagen®“?

Thomas Hanna entdeckte drei neuromuskuläre Reflexreaktionen, die sich aufgrund von Stress, traumatischen Ereignissen und belastenden Lebensumständen in unseren Körper einprägen. Sie rufen chronische Verkrampfungen hervor, die zu lösen wir nicht imstande sind. Der bewusste Teil unseres Gehirns (Cortex) hat an Kontrolle über unsere Muskeln verloren, subcortikale Reflexe, herrschen vor. Das ist sensomotorische Amnesie (SMA), eine „Vergesslichkeit“ des Gehirns, die durch sensomotorisches Lernen aufgehoben werden kann.

 

Wie zeigt sich die sensomotorische Amnesie (SMA)?

Die sensomotorische Amnesie manifestiert sich in unserem Körper als chronische Anspannung und Muskelverhärtung. Der Motor läuft und wir können ihn nicht abstellen. Unsere Muskeln gehorchen uns nicht mehr. Reflexe niederer Gehirnschichten halten sie auf ein bestimmtes Anspannungsniveau programmiert. Wie man Muskeln einfach, schnell und schmerzlos wieder in Bewegung setzen kann zeigt Sensomotorics nach Beate Hagen®.

 

Welche Auswirkungen hat die sensomotorische Amnesie?

Chronisch kontrahierte, reflexgesteuerte Muskeln üben Druck aus auf Nerven, Gefäße, Organe und Gelenke. Sie behindern den Fluss von Stoffwechsel- und Austauschvorgängen, erschweren die Weiterleitung neuraler und hormoneller Botenstoffe, schränken die Atmung ein, schwächen Kreislauf- und Immunsystem und verbrauchen permanent Energie. Die Zahl der daraus erwachsenen Krankheiten ist unüberschaubar. Die Medizin kann die sensomotorische Amnesie noch nicht diagnostizieren. Deshalb gibt es für viele Leiden weder Erklärung noch erfolgreiche Ansätze der Heilung. Die Auflösung der sensomotorischen Amnesie erfordert einen inneren Lernprozess.

 

Wie arbeitet Sensomotorics nach Beate Hagen®?

Pandiculation nannte Thomas Hanna die Technik, die schnell und schmerzlos chronisch festgehaltene Muskeln neu zu programmieren und zu lösen vermag. Ergebnis: unmittelbare Zunahme an Kraft und Beweglichkeit, Nachlassen von Schmerz und Erwachen von Lebensfreude.

 

Was passiert in einer Stunde „Sensomotorics nach Beate Hagen®“? 
1. Aufdecken der Schmerzursache durch Tast- und Sichtbefund 2. Neuprogrammierung verhärteter Muskeln, Wiederherstellung der Muskelfunktion, Kraftaufbau durch Verbesserung der Koordination 
3. Einführung in die somatischen Übungen zum Erhalt des erlangten Fortschritts. Einüben ökonomischerer Verhaltensweisen. 

Was unterscheidet Sensomotorics nach Beate Hagen® von anderen Methoden? 
Sensomotorics nutzt die Lernfähigkeit unseres Gehirns und macht Sie mit Ihrer Begabung zu Selbstregulierung und Selbstheilung bekannt. 
„Wenn ein Patient Ihre Praxis betritt, müssen Sie an seiner Haltung und seiner Art sich zu bewegen, die Ursache seiner Leiden erkennen und entsprechend vorgehen können“, sagte Prof. Dr. Thomas Hanna in seinem Einführungsseminar im Mai 1990 in München. 
Die Kenntnis von Stop-, Start- und Traumareflexmuster und das Wissen um die Auflösbarkeit ihrer verhängnisvollen Folgen eröffnen eine neue Dimension von Diagnose und Heilung.

Was können Sie lernen? 
Ihr eigener Sachverständiger und wieder Herr im eigenen Körper zu werden, Stress und Schmerz abzubauen, sich an Leib und Seele zu verjüngen und mit weniger Aufwand mehr zu erreichen. 

Wo hilft „Sensomotorics nach Beate Hagen®“? 
Chronisch verhärtete Muskeln sind die größten Schmerzproduzenten und Energieverbraucher. 
Sie verursachen neurologische, orthopädische und psychosomatische Probleme, Depression, Angst- und Erschöpfungszustände und sind ursächlich an Bluthochdruck, Asthma, Herzproblemen, an psychosomatischen Leiden, neurologischen und gynäkologischen Problemen beteiligt. Meiner Erfahrung nach gibt es kein Leiden, das nicht mit massiven Verspannungen verbunden ist und sich entscheidend bessert, wenn sich die Spannung löst. Kopfschmerz, Schwindel, Restless Legs, Fibromyalgie, Burnout, Fibromyalgie, Parkinson, Alters,- und Abnutzungserscheinungen, Skoliose und andere Fehlhaltungen, berufsbedingte Probleme von Musikern, Tänzern und Sportlern sind nur einige der Leiden, bei denen Sensomotorics® einen Durchbruch bewirken kann. Bei allen „da kann man nichts machen“ Problemen lohnt sich der Versuch. 

Wie lange hält der Erfolg an? 
Lebenslänglich im besten Falle! Ein Problem wird dauerhaft nur gelöst, wenn die Verhaltensweisen, die es hervorgebracht haben, sich verändern. Die somatischen Übungen aus dem Buch Thomas Hanna Beweglich sein ein Leben lang unterstützen die Transformation. Es lohnt sich, seine Muskeln täglich von Anstrengung und Stress zu befreien und sich selbst zu erneuern. 

Gibt es Kontraindikationen? 
Hirngerechtes Muskelmanagement hat noch niemandem geschadet!

 

Nähere Infos auf www.sensomotorics.de