Was versteht man unter Biokinematik?

Die Lehre der Biokinematik ist ein Begriff aus der Bewegungswissenschaft, der in der Biologie, Sportwissenschaft und Sportmedizin sowie in der Veterinär- und Humanmedizin Anwendung findet. Die Biokinematik beschäftigt sich mit der Frage, wie chronische Schmerzen entstehen und wie man sie behandeln kann. Sie beschäftigt sich mit den Ursachen und entwickelt Methoden, die einen Körper, der seine natürliche Bewegungsfähigkeit verloren hat, wieder ins Gleichgewicht bringen.

Die Grundannahme der Biokinematik ist, dass chronische Schmerzen, wie z.B. bei Arthrose, bei Rückenschmerzen oder bei einem Bandscheibenvorfall durch fehlerhafte Haltungs- und oder Bewegungsmuster am Bewegungssystem entstehen. Die Auslöser solcher Veränderungen können vielfältiger Natur sein. In der modernen Zivilisation spielt der einseitige und bewegungsarme Lebensstil als Ursache eine bedeutende Rolle. Aber auch Stress, eine falsche Ernährungsweise, Verletzungen und Unfälle können chronische Schmerzen hervorrufen.

Durch die Erkenntnisse der Biokinematik ist es möglich geworden, chronische Schmerzen ganz ohne Operationen und Medikamente erfolgreich zu behandeln. In der Biokinematik werden verschiedene Techniken zur Behandlung des Bindegewebes und der Muskulatur angewendet. Ziel ist es, die Muskulatur wieder in ihren ursprünglichen, gesunden Zustand zu versetzen und damit wieder eine Ordnung im Bewegungssystem herzustellen. Dadurch kann sich der Körper wieder in seinen natürlichen Bewegungsbahnen fortbewegen und die Schmerzen können zurück gehen.

 

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite http://biokinematik.com/

 

Schmerzen sind ein überlebensnotweniges Übel

 

„Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.“

(International Association for the Study of Pain (IASP, Internationale Gesellschaft zur Erforschung des Schmerzes)

Schmerzen haben eine sinnvolle Aufgabe. Sie sind die Sprache des Körpers, uns zu sagen, dass wir im Begriff sind, ihn zu schädigen. Auch dann, wenn bereits eine Schädigung eingetreten ist und eine Verschlimmerung verhindert werden soll. Bei über 90 Prozent der heute verbreiteten Schmerzen handelt es sich um Warnschmerzen und oder Überlastungsschmerzen, die unabhängig von Schädigungen entstehen und auch trotz vorliegender Schädigung beseitigt werden können. Nur wer diesen Zusammenhang berücksichtigt, ist in der Lage, Schmerzen ursächlich und auf natürliche Weise - also ohne den Einsatz von Chemie oder Operationen -  dauerhaft zu beseitigen.

 

Der Anwendung der manuellen sowie der geräteunterstützten Behandlung sowie des notwendigen Übungsprogammes erfolgt nur auf Privatverordnung.