AtlasRegulation- die sanfte Behandlung der Kopfgelenksregion

Was steckt hinter der AtlasRegulation?

Die AtlasRegulation basiert auf zwei Säulen. Zum einen handelt es sich um eine gerätegestützte Behandlungsmethode der Kopfgelenksregion. Diese wird durch die Verbindung des Schädels (Occiput) mit dem ersten Halswirbel (Atlas) und der Verbindung des ersten (Atlas) und zweiten Halswirbels (Axis) gebildet. Dieser Bereich wird auch als OAA- Region bezeichnet. Die AtlasRegulation wurde entwickelt, um Fehlspannungen der tiefen Nackenmuskulatur und der Kiefermuskulatur zu reduzieren und eine Fehlstellung des Atlas mit einer präzisen, gefahrlosen und sanften geräteunterstützten Anwendung zu regulieren. Zum anderen kommt eine speziell für diese Region entwickelten Übungsroutine zur Anwendung. Die Übungsroutine verfolgt mit einfachen Übungen für die Halswirbelsäule, die Augenmuskulatur, das Gleichgewichtsorgan sowie den Vagusnerv (Zehnter Hirnnerv) zu aktivieren bzw. zu regulieren. Betrachtet man die Funktionen und Aufgaben dieses wichtigen Nervs, kann man erkennen, dass durch dessen Aktivierung gezielt Einfluss auf Entspannung, Erholung und Regeneration genommen werden kann.

 

 

Warum wird diese Behandlung mit Geräten durchgeführt?

Die speziell für die Behandlung der tiefen Nackenmuskulatur entwickelten Vibrationsgeräte ermöglichen es durch eine spezielle Impulsfrequenz die tiefen Nackenmuskeln zu erreichen, ohne dabei die Gefahr einzugehen durch zu starken manuellen Druck oder ruckartige Manipulationen sensible Strukturen wie Nerven oder Gefäße zu schädigen. Manche Untersuchungen deuten darauf hin, das oberflächliche Strukturen auf manuelle mobilisierende Techniken gut reagieren, dass aber die tiefliegenden kurzen Nackenmuskeln über eine mobilisierende Therapie kaum erreichbar sind. Um trotzdem diese für die Beweglichkeit, Stabilität und Körperwahrnehmung wichtigen Muskeln zu entspannen bietet sich die Behandlung der Kopfgelenksregion durch sanfte Impulse an. Diese gerätegestützte Vibrations-Behandlung, ist gefahrlos und in den meisten Fällen auch schmerzlos, was gerade bei Schmerzpatienten von großem Vorteil sein kann.

 

Verspannte Nackenmuskeln oder Atlasfehlstellung – Was ist das größere Problem

Nicht die Stellung des Atlas ist alles entscheidend, sondern seine Mobilität. Ein erster Halswirbel der asymmetrisch steht, aber eine ungestörte Mobilität hat, ist völlig in Ordnung. Fehlspannungen in der Muskulatur im Bereich der Kopfgelenke deuten jedoch fast immer auf eine Funktionsstörung der Kopf-Gelenks-Region hin. Kopfgelenke die durch Muskelfehlspannungen nur eingeschränkt beweglich sind und/oder in einer Position fixiert werden, müssen zwangsläufig in einer Asymmetrie bzw. Dezentrierung stehen, selbst wenn sie nur sehr gering ist.

 

Was ist das Ziel?

Die AtlasRegulation möchte den Körper dabei unterstützten, seine verspannten Muskeln wieder zu entspannen und Befindlichkeitsstörungen wie Blockaden und Funktionsstörungen des Bewegungssystems zu regulieren.  Der Körper kann sich regenerieren und seine biologische Ordnung wiederherstellen.

 

Anwendungsgebiete

Die AtlasRegulation kann in jedem Alter und bei allen stress- und verspannungsbedingten Befindlichkeitsstörungen eingesetzt werden. Es werden keine Symptome behandelt oder Diagnosen gestellt. Das sollte man der Schulmedizin überlassen, die sich auf die Diagnose und Behandlung von Krankheiten spezialisiert hat. Mit der AtlasRegulation behandeln wir lediglich Befindlichkeits- und Funktionsstörungen des Bewegungssystems mit dem Ziel die körpereigenen Regenerationskräfte zu aktivieren.

 

Folgen einer Funktionsstörung im Atlasbereich:

  • Nackenverspannungen
  • Schulter- Armbeschwerden
  • Rückenprobleme und Hexenschuss
  • Bandscheibenprobleme
  • Beinlängendifferenz
  • Beckenschiefstand
  • Tinnitus, Schwindel
  • Schlafprobleme
  • Verdauungsprobleme
  • Herzbeschwerden
  • Zur Balancierung der Körperstatik
  • u.v.a.m.

AtlasRegulation

eine sanfte Methode, um wieder in Balance zu kommen!

 

Stress, Verletzungen, Unfälle, eine schlechte Körperhaltung, immer gleiche Bewegungen, Bewegungsmangel mit verminderter Blutzirkulation sind die Hauptursachen von Verspannungen der Muskulatur und „Verfilzungen“ der Faszien (Dehydrierung). Dies führt zu Dysfunktionen von Muskeln, Faszien und Gelenken. Wenn die Regenerationsmöglichkeiten des Körpers die Folgen dieser negativen Einflüsse neutralisieren kann, haben wir es mit einem optimalen regenerativen Prozess zu tun. Der Körper ist in Balance. Kommt es allerdings zu einer Überforderung der Regenerationsfähigkeit des Körpers kann dies der Beginn von vorzeitigem Verschleiß und Schmerzen am Bewegungssystem sein.

 

Das Leben in der zivilisierten Welt hat seinen Preis

Immer erreichbar und zu jeder Zeit verfügbar sein, immer mehr in immer kürzerer Zeit erledigen. Wir rennen dieser Leistungsgesellschaft ohne Rücksicht auf Verluste hinterher. Wir sind Gefangene dieser modernen Hightech Welt, mit allen gesundheitlichen Konsequenzen. Und dabei müssen wir uns dank E-Mail, Internet, und Autos so gut wie nicht mehr bewegen.

Ich kann, wenn ich möchte alles von Zuhause aus, im Sitzen erledigen. Mit katastrophalen Auswirkungen auf unser Bewegungssystem.

 

Schneller! Höher! Weiter! Dauerspannung!

Unser Nervensystem reagiert auf diese „Vollgasveranstaltung“, den Stress, die Ängste und Sorgen mit einer Daueranspannung der Muskulatur. Durch das tägliche Sitzen und den damit verbundenen Bewegungsmangel merken wir gar nicht, dass unsere Muskulatur hart wie Beton ist und unsere Faszien so trocken sind, wie ein Fensterleder das tagelang in der Sonne gelegen ist.

 

Immer mehr Menschen leiden unter Schmerzen

Erst wenn der Nacken oder der Rücken schmerzt, die Hüft- oder Kniegelenke bei jedem Schritt nicht nur Knacken sondern auch Schmerzen verursachen merkt man das irgendetwas nicht stimmt. Schmerzen am Bewegungssystem breiten sich in der zivilisierten Welt epidemieartig aus. Da sind sich alle Fachleute einig. Zwei Drittel der Bevölkerung leiden mittlerweile an Rückenschmerzen.

 

Was hat das alles mit meinen Nackenmuskeln zu tun?

Viele Fehlspannungen am Bewegungssystem haben ihren Auslöser in der Region um die Kopf- und Kiefergelenke. Gerade durch Stress spannen unsere Kiefer- und Nackenmuskeln (tiefe Nackenstrecker) zuerst an. Dabei handelt es sich um Reflexe der niederen Gehirnzentren, die ein zusammenziehen von Muskeln zur Folge haben. Auf Dauer führt das dazu das der Kopf nicht mehr frei beweglich ist. Das passiert schleichend über Jahre hinweg, bis man dann beim Einparken merkt das man gar nicht mehr frei nach hinten schauen kann. Ein weiteres Problem ist, das sich die Muskeln nicht synchron anspannen, sondern einige Muskeln mehr anspannen als andere. Diese seitenunterschiedliche Anspannung kann über die Wirbelsäule bis zu den Kreuzbein-Darmbein-Gelenken wandern und sich so im ganzen Körper ausbreiten.

 

Permanente Anspannung drückt auf Nerven und Gefäße

Die Daueranspannung setzt nicht nur unsere Wirbelsäule und Gelenke unter Druck. Auch unsere Nervenbahnen, Arterien, Venen und Lymphgefäße sind diesem Druck permanent ausgesetzt. Die Folge ist das zum einen der Abtransport von Abfallprodukten des Stoffwechsels, nur noch sehr schlecht abläuft und so im Gewebe hängen bleibt. Was auf Dauer zu einer Gewebsazidose (Übersäuerung) führen kann. Einige dieser Substanzen sind auch in der Lage freie Nervenendigungen zu reizen und somit auch Schmerzen zu verursachen. Zum anderen werden auch Zellen nicht mehr ausreichend mit Stoffen versorgt, die zur Energiegewinnung wichtig sind, was dann gerade bei Sportlern zu Verletzungen führen kann

 

Der Behandlungsablauf im Detail

 

Im Vorgespräch verschafft sich der Anwender einen Überblick, über die Beweglichkeit, die Körperhaltung, die Körperstatik sowie den muskulären und faszialen Spannungszustand. Auf einer Liege führt der Anwender dann den Beinlängentest durch, um festzustellen wie sich die Muskelspannung auf die Körperstatik auswirkt. Der Anwender tastet nun die Halsmuskulatur ab, um eventuelle Verspannungen zu ertasten.

 

Im ersten Behandlungsschritt wird die gesamte Wirbelsäulenmuskulatur mit Hilfe der Biomechanischen Muskelstimulation vorbehandelt. Diese Behandlung dient der Entspannung und Verbesserung der Mikrozirkulation der gesamten Wirbelsäulenmuskulatur.

 

Im zweiten Behandlungsschritt werden nun im Sitzen mit Hilfe des Impulsgerätes an den Stellen mit der maximalen Muskelspannung Impulse gesetzt.  Im Normalfall wird jeder Punkt solange behandelt, bis eine spürbare Entspannung eingetreten ist. Danach wird durch ein beüben der Kiefer-Augen- und Zungenbewegung die neue Neuro-muskuläre Situation stabilisiert. Jetzt wird noch einmal die Beweglichkeit der Halswirbelsäule sowie die Beinlängen kontrolliert. In der anschließenden Ruhephase von ca. 15-20 Minuten geben wir dem Körper die Möglichkeit die Anwendung zu verarbeiten.

 

 

Die häufigsten Fragen von Klienten

 

Was wollen die gerätegesteuerten Impulse erreichen

In erster Linie geht es um eine Balancierung der Muskulatur und Fazien im Atlasbereich. Durch die Impulse werden die Muskeln und Faszien in Schwingung versetzt, durch die das Gewebe entspannen kann und Nerven und Gefäße werden wieder entlastet. Informationen können wieder fließen. Der Körper kann sich selbst wieder ins Gleichgewicht bringen.

 

Wendet man die AtlasRegulation nur bei Problemen am Bewegungsapparat an?

Nein! Der Anwender dieser Methode behandelt keine einzelnen Symptome oder Krankheiten, sondern unterstützt den Körper dabei seine Regenerationskräfte zu stärken. Die Impulse können sich aber auch auf psychischer Ebene auswirken und nicht nur auf das Bewegungssystem beschränkt sein.

 

Wie lange dauert eine Anwendung?

Für den ersten Termin sollten Sie 60-90 Minuten einplanen. Für die weiteren Termine können Sie zwischen 30-45 Minuten einplanen.

 

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Das ist sehr individuell und abhängig von der Zielsetzung und den Funktionsstörungen des Klienten. Im Regelfall wird nach der Intensivphase, ein Feedback Gespräch geführt und die weitere Strategie besprochen. Die Intensivphase umfasst ca. 4-6 Anwendungen in kurzen Abständen. In der Stabilisationsphase ist es zu empfehlen 1-2 Anwendungen pro Monat durchzuführen.

 

Was kostet eine Anwendung?

Eine Erstanwendung kostet 90 Euro, die Folgeanwendungen 45 Euro. Sollte beim Befund im ersten Termin keine Fehlspannung der Halsmuskulatur oder Fehlstellung des Atlas erkennbar sein, ergeben sich für den Klienten lediglich die Untersuchungskosten in Höhe von 30 Euro.

 

Zahlt das die Krankenkasse

In der Regel übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Anwendung nicht. Bei der AtlasRegulation handelt es sich um eine Maßnahme zur Gesundheitspflege, für die Sie sich privat entscheiden.

 

Ist die Anwendung der AtlasRegulation gefährlich oder schmerzhaft?

Nein, weder das eine noch das andere. Die Anwendung wird als entspannend und angenehm empfunden da sich nach der Anwendung Muskeln-Faszien und Nervensystem entspannen können.

 

Muss ich nach den Anwendungen auch Übungen machen?

Nein, das müssen Sie nicht! Sie dürfen!! Sie erhalten eine auf Ihren Haltungstyp ausgerichtete Übungsroutine, die Ihnen dabei helfen wird, auch lange unbewegliche Bereiche wieder zu beleben.

 

Literaturhinweise

Dr. med. Siegbert Tempelhof Krankheitsursache Atlaswirbel, Arkana Verlag

Dr. Thomas Hanna, Beweglich sein – ein Leben lang, Kösel Verlag

Lars Lienhard, Ulla Schmid-Fetzer, Neuronale Heilung, riva Verlag

Navaz Habib, Aktivieren Sie Ihren Vagusnerv, VAK Verlag

Dr. med. Bernhard Dickreiter, Chronisch gesund statt chronisch krank, Heyne Verlag

Dr. med. Kurt Mosetter – Myoreflextherapie, Regulation für Körper, Gehirn und Erleben

 

Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung

Hinweis:

Die Atlasregulation ersetzt nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Laufende ärztliche Behandlungen und Anordnungen sollen weitergeführt, bzw. künftige nicht hinausgeschoben oder unterlassen werden (Rechtliche Pflichtaussage nach dem Heilmittelwerbegesetz).

 

Besonderer Hinweis

Der gerätegestützten Behandlung der Atlasregion liegen keinerlei Heilversprechen zugrunde. Aus den Texten kann weder eine Linderung noch eine Besserung eines Krankheitszustandes abgeleitet, garantiert oder versprochen werden. Bei der hier vorgestellten Methode handelt es sich um Verfahren der Gesundheitsvorsorge, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.